Pizza! Wer liebt sie nicht? Und jeder vons uns hat da seine speziellen Vorlieben. Was ich nicht mag ist Salamipizza oder 4 Fleischsortenpizza oder Gyrospizza. Brrrrr. Okay, im Notfall treibt der Hunger es rein, aber es gibt doch so tolle Pizzen.
Zum Beispiel im Rio Grande Cafe in Ruidoso, NM. Sehr lecker! Die Pizza mit roten Zwiebeln und Kapern dort ist ein Hit! Jens hat sich allerdings etwas Perverses bestellt: eine Kitchen Sink (Spüle) Pizza! Sehr vertrauenserweckender Name! Und da war dann auch wirklich ALLES drauf.
Und bevor ich jetzt zu Mamma Mia komme, hier noch eine kleine
Pizzageschichte. Also, das war im Sommer 2000. Jens und ich waren in unserem 1984er Oldsmobil unterwegs von New Mexico nach Kalifornien. Ein tolles Auto! Und absolut diebstahlsicher. Nie hat sich ein Dieb unsere Karre mit den aufgeschlitzten Ledersitzen und übergeworfenen mexikanischen Decken auch nur angesehen. Lack hatte der Wagen nur noch stellenweise und ein ständiger Begleiter war die gar lustig leuchtende - Check Engine - Warnung auf dem Armaturenbrett. Jetzt könnte ich stundenlang von diesem tollem Auto schwärmen, aber nun gut...
Pizzageschichte. Also, das war im Sommer 2000. Jens und ich waren in unserem 1984er Oldsmobil unterwegs von New Mexico nach Kalifornien. Ein tolles Auto! Und absolut diebstahlsicher. Nie hat sich ein Dieb unsere Karre mit den aufgeschlitzten Ledersitzen und übergeworfenen mexikanischen Decken auch nur angesehen. Lack hatte der Wagen nur noch stellenweise und ein ständiger Begleiter war die gar lustig leuchtende - Check Engine - Warnung auf dem Armaturenbrett. Jetzt könnte ich stundenlang von diesem tollem Auto schwärmen, aber nun gut... Irgendwann unterwegs hatten wir dann Hunger. Und da fuhren wir an einer Pizzeria vorbei. Ein großes Schild sprang uns ins Auge: Peperoni Pizza 5$ only! Oh klasse, Peperonipizza für nur 5 $! Da haben wir uns eine zum mitnehmen organisiert. Und so fanden wir heraus das Peperonipizza Salamipizza ist. (Kotz, Würg!). Und ich hatte mich schon so auf Peperonis gefreut.
Peperonis und Salami gibt es neben weiteren 3 Pizzabelägen auch in Mamma Mia, dem Pizzabäckerkartenspiel. Jeder Spieler hat 7 Handkarten. Diese bestehen aus unterschiedlich vielen Zutaten und Bestellungen. Die Zutatenkarten zeigen, wie der Name ja bereits andeutet, einzelne Zutaten. Die Bestellungen zeigen je eine fertige Pizza. Zum Beispiel eine Pizza mit 4 Perperonis und einer Olive. Oder eine Pizza mit 15 beliebigen Zutaten. Oder eine Pizza mit 4 Pilzen und einer Olive.
Wer am Zug ist, legt beliebig viele Karten einer Zutatensorte auf den Ablagestapel und sagt laut: ' 3 Salamis' oder 'Eine Ananas', je nachdem. Nun darf der Spieler, falls er möchte, noch eine Bestellung spielen. Er legt eine Bestellung einfach oben drauf. Dann zieht er Karten nach und die Runde geht weiter. Ist der Nachziehstapel leer, ist die Runde zu Ende.Nun werden die Karten umgedreht und dabei nach Zutaten sortiert. Wird hierbei eine Bestellung aufgedeckt, wird überprüft, ob diese erfüllt wurde. Hierzu kann derjenige, der die Bestellung gespielt hat (erkennbar an der Kartenfarbe), Karten von seinen verbliebenen Handkarten dazulegen. Eine erfüllte Bestellung wird zur Seite gelegt, die Zutaten auf einen Stapel für die nächste Runde gelegt. Klappt es nicht, bleiben die Zutaten liegen und die Bestellung geht an den gedächtnisschwachen Spieler zurück.
Das Spiel geht über 3 Runden und wer am Ende die meisten Bestellungen erfüllt hat, darf allen eine Pizza ausgeben. Nein, er hat nur gewonnen? Auch gut.
Bei Mamma Mia ist ein gutes Gedächtnis gefragt. Wieviele
Oliven lagen da noch? Gemein ist es, wenn man plant im nächsten Zug eine Bestellung zu spielen und jemand kommt einem zuvor. Schadenfreude gibt es immer wieder bei der Auswertung. Sicher geglaubte Bestellungen passen dann doch nicht, andere zum Schluß schnell noch abgeworfene Bestellungen plötzlich aber doch. Theoretisch kann man sich ja einfach alles merken, in der Praxis passieren uns hierbei aber immer wieder Fehler. Mamma Mia ist ein nettes Zwischendurchspiel. Auch zu Zweit. Nach 16 Partien hat der Reiz etwas nachgelassen, zurück bleibt aber ein nettes Spiel. Kennt man Mamma Mia noch nicht, so packt einen nach einem ersten Kennenlernspiel schnell der Ehrgeiz es nochmal zu probieren, es besser zu machen.
Oliven lagen da noch? Gemein ist es, wenn man plant im nächsten Zug eine Bestellung zu spielen und jemand kommt einem zuvor. Schadenfreude gibt es immer wieder bei der Auswertung. Sicher geglaubte Bestellungen passen dann doch nicht, andere zum Schluß schnell noch abgeworfene Bestellungen plötzlich aber doch. Theoretisch kann man sich ja einfach alles merken, in der Praxis passieren uns hierbei aber immer wieder Fehler. Mamma Mia ist ein nettes Zwischendurchspiel. Auch zu Zweit. Nach 16 Partien hat der Reiz etwas nachgelassen, zurück bleibt aber ein nettes Spiel. Kennt man Mamma Mia noch nicht, so packt einen nach einem ersten Kennenlernspiel schnell der Ehrgeiz es nochmal zu probieren, es besser zu machen. Wertung Sarah : 7 von 10
Wertung Jens : 7 von 10
Mamma Mia, Uwe Rosenberg, Abacus Spiele, 2 - 5 Spieler, 1999
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